11.12.2020
Altersvorsorge & Rente

Jetzt noch Steu­ern spa­ren mit der Basis­rente

Der Jahreswechsel naht - wer mit einer Basis- bzw. Rürup-Rente vorsorgt, sollte die verbleibende Zeit nutzen, um seine Beiträge und damit auch die mögliche Steuerersparnis zu optimieren.

Beiträge für eine private Basisrente erkennt das Finanzamt als Sonderausgaben an. Für 2020 können Steuerzahler bis zu 25.046 Euro geltend machen – bei gemeinsam veranlagten Ehe- oder Lebenspartnern ist der Betrag doppelt so hoch.


Da der mögliche Sonderausgabenabzug jährlich steigt, sollten Versicherte ihren Beitrag regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Wichtig: Zusätzlich zum laufenden Beitrag sind in der Basisrente auch Sonderzahlungen möglich. Wer beispielsweise eine Steuererstattung bekommen hat, kann diese als zusätzlichen Einmalbeitrag für seine Basisrente nutzen und so seine Steuerlast 2020 senken.



So funktioniert das Steuer-Sparmodell

Sonderausgaben für die Altersvorsorge sind nicht nur Beiträge zu einer Basisversicherung, sondern auch Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Angestellte und pflichtversicherte Selbstständige müssen daher vom steuerlich anrechenbaren Höchstbetrag zunächst den Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung abziehen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil). Den verbleibenden Rest können sie als Sonderausgabe für eine Basisrentenversicherung nutzen.


Die Sonderausgaben für die Altersvorsorge sind allerdings nicht in voller Höhe vom zu versteuernden Einkommen absetzbar. Für 2020 werden 90 Prozent der Beiträge zu Basisrente und gesetzlicher Rentenversicherung anerkannt, von denen abschließend noch der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung abgezogen werden muss.


Auch Beamte können sparen

Auszahlungen aus einer Basisrente sind steuerpflichtig. In der Regel ist der individuelle Steuersatz im Ruhestand jedoch niedriger ist als während des Berufslebens. 


Beamte können übrigens auch mit einer Basisrente vorsorgen. Weil Beamte keine Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen, wird bei ihnen der Höchstbetrag für den Sonderausgabenabzug um die Summe gekürzt, die sie als Angestellte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müssten.