18.04.2019
Auto & Reise

Schnelle Hilfe nach Bus­un­glück auf Madeira

Das tragische Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat zahlreiche Menschenleben gekostet. Was können Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene jetzt tun? An wen können sie sich wenden und wo stellen sie Ansprüche?

Wo bekommen Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene jetzt Hilfe?

Angehörige und Betroffene können sich zunächst an die Notfall-Hotline des Auswärtigen Amtes unter 030-5000 3000 wenden, um dort mehr zur aktuellen Situation zu erfahren.


Wer ist für die Regulierung der Personen- und Sachschäden zuständig?

Bei dem verunfallten Fahrzeug handelt es sich um einen portugiesischen Bus, der beim portugiesischen Haftpflichtversicherer Fidelidade versichert ist.


Betroffene, ihre Angehörigen oder Hinterbliebene müssen aber nicht nach Portugal reisen oder eine portugiesische Hotline anrufen. Sie können alle Ansprüche von Deutschland aus stellen. Der portugiesische Versicherer arbeitet in Deutschland mit dem Schadenregulierer April zusammen.



Wie können Betroffene oder ihre Hinterbliebenen Ansprüche stellen?

Sie können sich unter der vom Regulierer April eingerichteten E-Mail-Adresse madeira@april.de melden. Dort können Ansprüche wie zum Beispiel Schmerzensgeld oder Verdienstausfall angemeldet werden.


Wie geht es nach der Anmeldung von Ansprüchen weiter?

Der Schadenregulierer April muss innerhalb von drei Monaten ein Entschädigungsangebot vorlegen oder zumindest „angemessen“ reagieren, sobald er alle Informationen erhalten hat. Sollten Probleme auftreten, können sich Betroffene unter voh@verkehrsopferhilfe.de oder telefonisch unter 030-2020 5858 an den „Verein Verkehrsopferhilfe“ wenden.