22.06.2017
Auto & Reise

Mit dem Euro­päi­schen Unfall­be­richt einen Auto­un­fall ein­fach doku­men­tie­ren

Wer mit dem Auto ins Ausland verreist, sollte den Europäischen Unfallbericht immer dabei haben. Kommt es zu einem Unfall, hilft er, die Angelegenheit schnell und unkompliziert zu regeln – und Sprachbarrieren zu überwinden.

Ob kleiner oder großer Schaden, ein Unfall setzt die meisten Autofahrer unter Stress. Wer den Unfallgegner nicht versteht, weil er dessen Sprache nicht spricht, kommt zusätzlich unter Druck. Mit dem Europäischen Unfallbericht (PDF) können Autofahrer, die im Ausland einen Unfall haben, schnell und unkompliziert den Unfallhergang und die Schäden am Auto aufnehmen.

Der Europäische Unfallbericht ist in elf Sprachen übersetzt: Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch und Russisch.


Unser Tipp: Die Übersetzungshilfe zum Europäischen Unfallbericht

Was heißt „überholen“ auf Spanisch? Oder „kam von rechts“ auf Tschechisch oder Portugiesisch? Diese Fragen können wahrscheinlich nur die wenigsten beantworten. Aus diesem Grund gibt es die Übersetzungshilfe zum Europäischen Unfallbericht. Sie ermöglicht das Unfallgeschehen unabhängig der Sprache zu dokumentieren, denn Aufbau und Inhalt des Europäischen Unfallberichtes sind immer identisch.


So funktioniert der Unfallbericht

  1. Die Unfallbeteiligten füllen das Formular gemeinsam aus, jeweils in ihrer Muttersprache. Dabei tragen die Beteiligten Angaben zur Person, zu den Fahrzeugen und zum Unfallhergang ein. 
  2. Die Unfallbeteiligten unterschreiben den Bericht und senden sich eine Foto-Kopie via Smartphone zu. Alternative: Die Unfallgegner tauschen die Durchschriften aus, die der Übersetzungshilfe beigefügt sind.