13.07.2017
Auto & Reise

Wie Schä­den im Feri­en­haus ver­si­chert sind

Die Ferien dienen der Erholung. Doch damit kann es schnell vorbei sein, wenn das Inventar im Hotel oder in der Ferienwohnung kaputt geht. Denn nicht jede Haftpflichtversicherung leistet in diesen Fällen.

Gerade bei Schäden in der Ferienwohnung lohnt sich der Blick in den Vertrag. Denn geliehene oder gemietete Sachen sind nicht standardmäßig in jeder Haftpflichtversicherung mitversichert. Oft sind solche Schäden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.


Für Schäden an der Einrichtung im Hotel oder im Ferienhaus würde die private Haftpflichtversicherung dann ebenso wenig leisten wie für die kaputte geliehene Bohrmaschine vom Nachbarn oder den hoffnungslos verschmutzten Smoking aus dem Verleih.


Schäden am Haus sind stets mitversichert

Allerdings bieten immer mehr Versicherer auch den Einschluss dieser Schäden bis zu einer meist vier oder fünfstelligen Summe an. Dann zahlt die Versicherung auch, wenn zum Beispiel der Rotwein auf dem Teppich ausgelaufen ist oder der Fenstervorhang abgerissen wurde.



Stets eingeschlossen in der Haftpflichtversicherung sind hingegen Schäden an gemieteten oder gepachteten Gebäuden – egal ob es sich um das traute Heim oder die Ferienwohnung handelt. Wenn also in der Ferienwohnung eine Tür zu Bruch geht oder der teure Fußboden durch einen Wasserschaden beschädigt wird, zahlt immer die Versicherung.


Als Inventar gilt alles, was nicht fest verbaut ist

Dabei gilt die Abgrenzung: Alles, was fest mit dem Gebäude verbunden ist – zum Beispiel die Regenrinne, das Parkett oder die Badewanne – ist ein Schaden am Gebäude. Alles, was nicht fest verbaut ist, zum Beispiel ein Teppich oder eine Couch, ist Teil des Inventars.