08.09.2020
Haus & Garten

Ist Ihr Swim­ming­pool rich­tig ver­si­chert und auf den Herbst vor­be­rei­tet?

Langsam neigt sich die Poolsaison dem Ende entgegen. Und wie jedes Jahr wartet auf die Besitzer Arbeit, denn sie müssen ihre Wellnessoase für die ungemütliche Jahreszeit präparieren. Dazu gehört auch der richtige Versicherungsschutz.

Eine Überprüfung ist unerlässlich, denn gerade im Herbst wüten starke Unwetter, die den Pool beschädigen können – und das kann teuer werden.


Feststehend oder freistehend?

Die Ausgangsfrage lautet: Ist der Pool fest eingebaut oder freistehend? Als fest verbaut gilt er, wenn sich das Schwimmbecken mindestens zur Hälfte im Erdreich befindet. Dann wird er über die Wohngebäudeversicherung abgesichert und ist so gegen Schäden durch Feuer oder Sturm und Hagel geschützt. Wer nachträglich einen Pool verbaut, sollte seinen Versicherer auch darüber informieren. Frei aufgestellte Schwimmbäder und Planschbecken werden hingegen dem Hausrat zugerechnet und im Rahmen der Außenversicherung abgesichert.


 


Für beide Pool-Arten, fest oder mobil, gilt: Der Baustein Elementargefahren sollte sowohl bei der Wohngebäude- als auch bei der Hausratversicherung mit abgeschlossen werden. Damit ist der Pool beispielsweise gegen Schäden durch Überschwemmungen und Rückstau geschützt. Wenn Sie wissen möchten, ob Sie in einem gefährdeten Gebiet wohnen, nutzen Sie unseren Naturgefahren-Check. Anhand der Postleitzahl können Sie herausfinden, wie groß die Gefahr für das eigene Zuhause ist.



Auch eine private Haftpflichtversicherung ist sinnvoll, wenn etwa durch den Wasseraustritt des Pools Nachbarn Schäden entstehen. Zudem sollten Sie klären, welche Leistungen in der jeweiligen Versicherung eingeschlossen sind. Ihr Versicherungsunternehmen hilft gerne weiter.