29.05.2018
Haus & Garten

Star­kre­gen: Ist Ihr Haus rich­tig ver­si­chert?

10 Millionen Häuser in Deutschland sind nicht richtig gegen Naturgefahren wie Starkregen, Hochwasser und Überschwemmung versichert. Was Eigentümer jetzt tun sollten, erklärt unser Video.


Keller unter Wasser: Das gilt für den Versicherungsschutz

Betroffene Hausbesitzer bekommen die Schäden ersetzt, wenn sie zuvor eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Nur diese Police greift bei Schäden durch Starkregen. Die Elementarschadenversicherung müssen Hausbesitzer und Mieter als erweiterten Naturgefahrenschutz zur Wohngebäudeversicherung abschließen.


Wer eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz abschließt, hat nach einem Starkregen, Hochwasser, Überschwemmung oder Rückstau Anspruch auf folgende Leistungen: 


  • Die Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z.B. Garage oder Schuppen).
  • Die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes.
  • Den eventuellen Abriss des Gebäudes.
  • Die Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses.



Wenn der Hausrat nass wird

Schäden am Inventar eines Hauses sind über die Hausratversicherung geschützt – sofern die Hausratversicherung über den Elementarversicherungsschutz verfügt. So wie bei der Wohngebäude- kann die auch Hausratversicherung um den Naturgefahrenschutz erweitert werden.



Auto unter Wasser: Diese Versicherung leistet

Autofahrer, deren Wagen bei einer Überschwemmung beschädigt wurde, sind durch die Teilkaskoversicherung geschützt. Wer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, bekommt diese Schäden ebenfalls ersetzt.