13.07.2017
Haus & Garten

Star­kre­gen - So sind die Schä­den ver­si­chert

Stundenlanger Starkregen hat Teile Berlins überflutet und die Hauptstadt unter Wasser gesetzt. Der Verkehr kam vielerorts zum Erliegen, viele Keller liefen voll. Wie die betroffenen Hausbesitzer versichert sind – und was sie jetzt tun sollten.

Eine Stadt geht baden: In manchen Bezirken Berlins fiel innerhalb weniger Stunden so viel Regen wie sonst im ganzen Monat Juni. Bis zu 100 Liter pro Quadratmeter kamen vom Himmel. Überflutete Straßen und vollgelaufene Keller sind die Folge, die Stadtautobahn musste zeitweise gesperrt werden. Die Behörden haben den Ausnahmezustand ausgerufen. Es kam zu teils kuriosen, teils gefährlichen Szenen auf den Straßen. Diese Frau hatte Glück im Unglück: 



Keller unter Wasser: Das gilt beim Versicherungsschutz

Betroffene Hausbesitzer bekommen diese Schäden ersetzt, wenn sie zuvor eine Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Nur diese Police greift bei Schäden durch Starkregen. Die Elementarschadenversicherung müssen Hausbesitzer und Mieter als erweiterten Naturgefahrenschutz zur Wohngebäudeversicherung abschließen. Viele Berliner wissen das allerdings nicht. Nur 30 Prozent der Berliner Wohngebäude besitzen diese Naturgefahrendeckung.


Wer eine Wohngebäudeversicherung mit Elementarschutz abschließt, hat nach einem Starkregen, Hochwasser, Überschwemmung oder Rückstau Anspruch auf folgende Leistungen: 

  • Die Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden (z.B. Garage oder Schuppen).
  • Die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes.
  • Den eventuellen Abriss des Gebäudes.
  • Die Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses.