25.02.2016
Haus & Garten

Unfälle beim Früh­jahr­sputz ver­mei­den

Hausarbeit kann lebensgefährlich sein, der anstehende Frühjahrsputz bildet hier keine Ausnahme – im Gegenteil: Hier kommen viele Risiken zusammen, die die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls erhöhen und im schlimmsten Fall tödlich enden können. Mit diesen 5 Tipps kann man Unfälle beim Frühjahrsputz vermeiden.

Jedes Jahr verunglücken laut Statistischem Bundesamt rund 8.300 Menschen bei Unfällen im Haushalt tödlich. Hauptunfallursache sind mit großem Abstand die Stürze – eine Gefahr, die auch beim Abhängen von Gardinen oder bei der Fensterreinigung besteht. Wer diese fünf Regeln einhält, reduziert sein Unfallrisiko deutlich:


1. Sturzgefahren vermeiden

Ein Stuhl oder Bierkasten ersetzt nicht die Leiter, um an höher gelegene Stellen im Haushalt heranzukommen. Auch eine Sofalehne ist keine sichere Ausgangsbasis, um Gardinen auf- oder abzuhängen.


2. Vergiftungsgefahren vermeiden

Putzmittel sollten nach Gebrauch sofort wieder verschlossen werden, besonders wenn Kinder im Haushalt sind.


3. Stolpergefahren verringern

Der Fußboden zählt zu den großen Gefahrenquellen. Auf der an sich harmlosen ebenen Fläche passieren viele Stürze. Stolperfallen wie Staubsauger, Verlängerungskabel, Schrubber oder Besen sollten deshalb nach dem Putzen weggeräumt werden.


4. Wenige Putzmittel verwenden

Grundsätzlich reichen vier Produkte zum Putzen: Allzweckreiniger, Handspülmittel, Scheuermilch und ein saurer Reiniger auf Basis von Zitronensäure. Viele Spezialreiniger enthalten Duftstoffe, die Allergien hervorrufen können.


5. Frühjahrsputz planen

Besonders für ältere Menschen gilt: Sie sollten ihre Kräfte nicht überschätzen, genügend Zeit einplanen und Pausen einlegen.

 

Wenn doch etwas passiert: Die private Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung sichert die anhaltenden gesundheitlichen oder finanziellen Folgen eines Unfalles ab. Es können einmalige oder dauerhafte finanzielle Belastungen entstehen. Gegen diese Folgen eines Unfalls kann man sich mit einer privaten Unfallversicherung schützen. Sie bietet je nach Vertrag Invaliditätsleistungen, eine Unfallrente, Todesfallleistungen, Tagegelder oder Krankenhaustagegelder.


Eine Seniorenunfallversicherung schützt doppelt

Die Seniorenunfallversicherung bietet Geldleistungen bei dauerhaften, unfallbedingten Gesundheitsschäden. Möglich sind eine Invaliditätsleistung und/oder eine lebenslange Unfallrente bei schweren Invaliditätsgraden. Je nach Vertrag kommen auch andere Leistungen wie etwa eine Todesfallleistung oder Krankenhaustagegelder dazu. Entscheidend ist, dass ältere Menschen praktische Hilfeleistungen geboten bekommen, so dass sie den Alltag zu Hause in der Zeit unmittelbar nach einem Unfall bewältigen können.


Das Angebot an Hilfs- und Pflegeleistungen ist vielfältig und geht los bei der eigenen Pflege, der Pflege eines Angehörigen, der Erledigung von Einkäufen bis hin zur Reinigung der Wohnung. Diese und weitere Leistungen werden von Vertragspartnern des Versicherers, sogenannten Assisteuren, organisiert und vom Versicherer, wie im Vertrag vereinbart, bezahlt. Bei vielen Anbietern werden diese Assistance-Leistungen bis zu sechs Monate nach dem Unfall erbracht.