01.06.2018
Haus & Garten

Unwet­ter­schä­den: Das soll­ten Haus­be­sit­zer jetzt auf kei­nen Fall ver­ges­sen

3 Tipps für diejenigen, die von Starkregen und Überschwemmung betroffen sind.

1. Tipp: Informieren Sie Ihren Versicherer

Um zügig an das Geld zu kommen, sollten die Schäden so schnell wie möglich dem Versicherer gemeldet werden. Das sollte unbedingt erfolgen, bevor Aufträge an Handwerksbetriebe vergeben werden. Mieter sollten sich im Schadenfall unverzüglich an ihren Vermieter wenden. 


Gut zu wissen: Schäden am Haus durch Starkregen oder Überschwemmung sind über die Wohngebäudeversicherung mit erweitertem Naturgefahrenschutz abgedeckt. 




2. Tipp: Halten Sie Schäden gering

Direkt nach einem Unwetter sollte der Schaden so gering wie möglich gehalten werden. Zerstörte Fenster können provisorisch abgedichtet werden, um das weitere Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Herumliegende Gegenstände, wie abgebrochene Äste, Dachziegeln oder Dachrinnen, sollten Hausbesitzer möglichst wegräumen. 


Einfach zu merken: Nach einem Unwetter sollten Hausbesitzer dafür sorgen, dass der Schaden nicht noch größer wird (Schadenminderungspflicht).


3. Tipp: Fotografieren Sie die Schäden

Der Schaden sollte möglichst anhand von Fotos dokumentiert werden. Auch Kaufbelege können in diesem Moment hilfreich sein. Diese Dokumente erleichtern in der Regel die Schadenregulierung durch die Versicherung.



Zu guter Letzt: Vermeiden Sie riskante Rettungsversuche!

Nichts ist so wertvoll wie Ihr Leben oder das Leben Anderer. Riskante Rettungsversuche sollten unbedingt vermieden werden, um Hab und Gut zu sichern.