Altersvorsorge & Rente

Lebens­ver­si­che­rung

Was ist die Kapitallebensversicherung („Lebensversicherung“)?

Renten- und Lebensversicherungen bieten ihren Kunden garantierte Leistungen im Alter, zum Beispiel in Form einer monatlichen Rente oder einer einmaligen Kapitalauszahlung. Beide Produkte sind aber mehr als reine Altersvorsorgeprodukte.



Die Lebensversicherung kombiniert die Vorteile einer privaten Altersvorsorge mit der finanziellen Absicherung von Angehörigen – und das ab Vertragsbeginn. Darüber hinaus können sich die Kunden zusätzlich vor Risiken wie Unfall oder Berufsunfähigkeit schützen.

Im Gegensatz zur privaten Rentenversicherung ist bei der Lebensversicherung die finanzielle Absicherung von Hinterbliebenen von vorne herein integriert.



Was leistet die Lebensversicherung?

Mit der Kapitallebensversicherung kann der Kunde für den Ruhestand vorsorgen und zugleich seine Angehörigen absichern. Der Kunde bekommt eine einmalige Versicherungssumme ausgezahlt, die sich aus seinen eingezahlten Beiträgen, dem garantierten Zinssatz und den erwirtschafteten Überschüssen des Unternehmens zusammensetzt. Der garantierte Zinssatz liegt aktuell bei 0,9 % und gilt für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages.



Vorteile

  • Die Kapitallebensversicherung kombiniert Altersvorsorge mit Hinterbliebenenschutz.


  • Garantierte Leistungen bieten Altersvorsorge mit hoher Sicherheit. Die Versicherungsunternehmen bieten ihren Kunden eine garantierte Alterskapitalleistung und, vereinfacht dargestellt, eine garantierte Verzinsung des aufgebauten Kapitals von derzeit 0,9 %. Das gilt für die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages. Hinzu kommt eine Überschussbeteiligung.





Worauf man beim Abschluss einer Lebensversicherung achten sollte

Eine Lebens- oder Rentenversicherung ist eine Entscheidung für viele Jahre – deshalb sollte man ganz genau über seinen Vorsorgebedarf informiert sein. Und darüber, wie viel man sich an Beiträgen dauerhaft leisten kann.


Private Renten- und Lebensversicherungen werden in vielen Varianten angeboten. Jeder kann das Produkt auswählen, das seinen  persönlichen Bedürfnissen am besten entspricht. Selbst laufende Verträge können häufig an eine geänderte private oder berufliche Situation angepasst werden.


Versicherungsantrag

Der Versicherungsantrag legt den Tarif und den Umfang des Versicherungsschutzes fest. Der Antragsteller bestimmt, wie hoch die Versicherungssumme oder – bei einer Rentenversicherung – die monatliche Rente sein soll. Außerdem entscheidet er, ob der Versicherungsschutz der Hauptversicherung um Zusatzversicherungen, etwa eine Berufsunfähigkeitsversicherung, ergänzt wird. Wer Beitrag und Leistungen der Versicherungen während der Laufzeit automatisch erhöhen möchte, muss dies meist ebenfalls im Antrag vermerken.


Beitragshöhe

Die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen:
die Höhe der gewünschten Versicherungssumme bzw. der monatlichen Rente

  • der Gesundheitszustand
  • die Laufzeit des Vertrages
  • die Vertriebs- und Verwaltungskosten. 


Aber auch die Zusatzversicherungen kosten Geld und entscheiden über die Beitragshöhe. Hier sind das Alter und der Gesundheitszustand der versicherten Person, risikorelevante Hobbys und die festgelegte Versicherungssumme ausschlaggebend.


Versicherungsbeiträge können monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich bezahlt werden. Wenn keine Jahresbeiträge gezahlt werden, können zum Teil Ratenzahlungszuschläge anfallen.


Automatische Erhöhung der Versicherungsbeiträge

Durch die automatische Erhöhung der Beiträge (Dynamik) wird dafür gesorgt, dass die Versicherungssumme im Laufe der Zeit „mitwächst“. Beitrag und Versicherungssumme erhöhen sich in regelmäßigen Abständen – entweder um einen bestimmten, vertraglich vereinbarten Prozentsatz oder um den Wert, um den die Höchstbeiträge der gesetzlichen Rentenversicherung steigen.


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